Auf der Insel Kos lohnen auch einige Landausflüge

Diese kann man mit dem Fahrrad, es gibt auch E-Bikes, mit dem Bus oder mit einem Leihwagen machen.
Außerdem fährt in der Saison ständig eine Bimmelbahn von Kos Stadt Richtung Asklipeion in Platani.

 

Unweit der Marina gibt es diverse Autoverleiher.
Ca. 1 km stadtauswärts befindet sich Enterprise, der ehemalige ALAMO Verleih hatte im STERN die beste Wertung, Chef Dimitris ist sehr bemüht! Die Autos sind teils etwas älter, aber dafür preiswert und man lauert nicht auf kleinste Kratzer (sollte aber dennoch bei Übernahme und Rückgabe korrekt verfahren)
 
Leihwägen kann man aber auch vor Ort über´s WEB bei einer der bekannten Vermittlerfirmen buchen!
Manchmal ist es sinnvoll, einen Leihwagen oneway vom Flughafen in die Stadt zu buchen, das kostet unwesentlich mehr, als eine Taxifahrt (2023: 3 Personen ca. 40 €+Gepäckzuschlag) , aber man kann unterwegs einkaufen (z.B. LIDL oder dem großen Marinopoulos/Carrefour oder Kritikos.)

 

Es gibt auch beim Kos Hotel (gegenüber dem Fußgängereingang zur Marina) Mopedverleihfirmen, und Fahrräder zu leihen (für Nahbereich) und es lohnt sich, eine Rundfahrt über die Insel zu machen.

Man sollte allerdings sehr vorsichtig fahren - Rollsplit, Sand und andere Strassenverunreinigungen verursachen die meisten Unfälle und die Schürfwunden in Badekleidung sind gräßlich!
Daher ist es sinnvoll, unbedingt einen passenden (!!) Helm und lange Kleidung zu tragen und vorsichtig zu fahren - die kleinen Räder der Roller sind  nicht besonders richtungsstabil.

In den Bergen von Zia hat man einen herrlichen Blick nach N und NW auf die Insel Pserimos und Kalymnos und abends einen wunderbaren Sonnenuntergang!
Fahren Sie einfach stadtauswärts dem Schild "Airport" nach und dann nach ca. 3 km im Kreisel die 2. Ausfahrt oder an der nächsten Ampel Richtung Asklepeion.
Diese alte Krankenhausanlage liegt fantastisch in Terrassenform und ist ein herrlicher Ausflug. Kein Wunder, daß in antiken zeiten sowohl die bekanntesten Ärzte hier wirkten und auch die reichsten Griechen sich hier behandeln ließen! Heute ist die ärztliche Versorgung auf den Inseln auf einem erbärmlichen Niveau!

Nach dem Besuch der sehr großen Ausgrabungsstätte kann man sich in der "Türkensiedlung" Platani (mit türkischer Taverne!) mit türkisch-griechischer Küche stärken.
Man kann aber auch weiter in die Berge fahren, Richtung Zia  links nach Tigaki, dann nochmal links zu den Bergdörfern abbiegen, ZIA ist beschildert).

Man erreicht nach einigen Kilometern Serpentinenfahrt durch einen schönen Wald (bitte keine Kippen aus dem Fenster werfen - Brandgefahr!!)  mehrere alte Dörfer, teils verlassen, teils noch bewohnt - Asomatos, Amaniou, Evangelistria oder Pili.
Highlight und touristisch überlaufen ist der Ort Zia - großer Parkplatz am Ortseingang rechts, Durchfahrt verboten!
Sehr empfehlenswert ist das erste Restaurant rechts - Oromedon.
Es hat eine excellente schöne Dachterrasse mit herrlichem Blick nach Kalymnos.
Landschaftlich ist es traumhaft schön dort oben, tagsüber, aber auch abends (Sonnenuntergang!) hat man den Blick nac hKalymnos und in die Ägäis!


Oben auf dem Berg Dikeios befindet sich eine alte Festung.
Man kommt dort aber nur tagsüber zu Fuß und mit gutem Schuhwerk hin - Kopfbedeckung und Wasser mitnehmen!

Wer die Insel mit dem Schiff umrundet kann auch folgende Ausflüge unternehmen:

 
Kardamena auf der Südseite ist sehr touristisch, aber ein sicherer Hafen bei den im Sommer vorherrschend N- NW-lichen Winden.
Der Hafen wurde in 2012 ausgebaggert, es gibt Strom und Wasser, und die Nähe zum Flughafen (7 km) ist vorteilhaft. Diverse Geschäfte zur Versorgung sind in Laufnähe.
Die vielen Tavernen, Bars und Diskos an der Hafenpromenade bespassen vorwiegend junge Holländer und Engländer,  es ist also recht laut dort.

Man kann aber bei ruhigem Wetter auch wieder Auslaufen und ca. 500-800m Richtung Osten frei Ankern.

Etwas südlich befindet sich die Bimssteininsel Yiali, auch relativ windgeschützt mit gutem Ankergrund. Nochmal 6-7 sm weiter südlich erreicht man den Hafen Pali auf der Vulkaninsel Nisyros - hier ist bei der Ansteuerung unbedingt auf die Wassertiefe zu achten, die Zufahrt versandet schnell und ist teilweise nur gerade so passierbar.


Segelt man entlang der Südküste von Kos nach Westen passiert man viele, teils völlig einsame Sandstrände, vor denen man bei ruhigem Sommerwetter ebenfalls gut ankern kann.
Unterhalb der dann wieder bergigeren Südwestecke befindet sich die große Bucht von Kefalos mit dem bekannten Segler- und Surferhotel des Club Med. Hier kann man an der Mole festmache oder frei ankern.
Der Ort selbst gibt nichts her, oben befindet sich eine restaurierte alte Mühle (MILOS), die man besichtigen kann, und das Essen ist recht gut.

Von hier aus hat man eine sehr gute Ausgangsposition, um nach Westen Richtung Levitha oder Astipalaiia zu segeln.  


An der Nordküste von Kos ist es allgemein recht flach, vor allem am NE-Ende der Insel bei Lambi muß man aufpassen, das Flach geht sehr weit hinaus!!

Hier befindet sich auch der Hafen von Mastichari, der eigentlich nur ein paar Fischerbooten Platz bietet und der mehrmals am Tag nach Kalymnos fahrenden bzw. von dort kommenden Fähre, die am nördlichen Anleger gleich vorne festmacht.

Der Hafen ist zu 70% versandet und bei Nordwind kaum anzulaufen, aber bei ruhigem Wetter und mit etwas Vorsicht ist er zum Absetzen oder Aufnehmen von Crewmitgliedern gut geeignet, der Flughafen ist nämlich nur ca. 10 km entfernt! Mit etwas Glück kann man sich nach innen an der Mole verholen, und dann kann man den schönen Sandstrand dort genießen, viele Tavernen, aber wenig Lärm.

Den kleinen Fischerschutzhafen von Limonias im norwestlichen Küstenabschnitt von Kos kann man anlaufen, wenn der Nordwind nicht so stark ist und das Boot nur geringen Tiefgang hat, man hat auch keinen Platz zum "rangieren", die Anlegemanöver müssen sitzen. 

Wer von hier weitersegelt, kommt gut nach Kalymnos oder Leros. 


3 km von Mastihari gibt es einen Wasserpark mit Rutschen, einem  Kinderareal und diversen sonstigen Becken - ein Paradies für Kinder und eine schöne Abwechslung als "Bespassung" beim Segeltörn! 

Die Inseln des Dodekanes- segeln Sie durch die griechische Inselwelt nach Norden nach Kalymnos, Leros und Patmos oder Samos, nach Südosten Richtung Tilos, Chalki, Symi, Rhodos oder Richtung Westen in die Kykladen. 

CHARTERN FÜR SEGLER VOM SEGLER!